USA verbieten Einfuhr ausländischer Roboter und Solar-Wechselrichter
Die US-Regierung hat mit sofortiger Wirkung die Einfuhr von modernen Robotersystemen und sogenannten Connected Power Invertern aus dem Ausland untersagt. Letztere werden häufig beim Bau von Solaranlagen verwendet.
Man hat dabei, wie auch schon bei WLAN-Routern und anderen Geräten, vor allem chinesische Produkte im Visier. Hintergrund soll eine potenzielle Gefahr für die "nationale Sicherheit" durch chinesische Erzeugnisse sein.
Als Grund für den Zertifizierungsstopp nannte der FCC-Vorsitzende Brendan Carr erneut, dass man "kritische Lieferketten in den USA schützen" wolle. Man habe festgestellt, dass Inverter und Roboter mit ihren Kommunikationsfunktionen für Eingriffe ausländischer Akteure anfällig sein könnten.
Bei den Solar-Wechselrichtern, die man auch als Connected Power Inverters bezeichnet, wird vor einer ähnlichen Gefährdung für amerikanische Nutzer gewarnt. Ausländische Kräfte könnten mutmaßlich Schwachstellen in den Invertern ausnutzen, um so für Stromausfälle oder andere Probleme in der Energieversorgung zu sorgen.
Als Beleg dafür nannte die FCC Berichte über Fälle, in denen bei den Solar-Wechselrichtern einiger großer Hersteller schwerwiegende Sicherheitslücken in deren Online-Funktionen entdeckt wurden. Wie bei vielen anderen Produkten ist China auch bei Solar-Wechselrichtern nach Stückzahlen eine der führenden Kräfte auf dem Weltmarkt.
Wie auch schon bei Routern und anderen Kommunikationsprodukten soll es auf Antrag bestimmter Anbieter Ausnahmen geben. Problematisch wird es wohl vor allem für kleinere Unternehmen und private Kunden, die neue Produkte aus nicht amerikanischer Fertigung einführen wollen. Neben Sicherheitsaspekten verwies die FCC auch auf den Wunsch, dass die Fertigung sicherheitsrelevanter Technologien und Produkte wieder zurück in die USA verlagert werden sollte, um das Land zu "reindustrialisieren".
Siehe auch:
FCC lässt keine ausländischen Produkte mehr zu
Die US-Kommunikationsaufsicht FCC (Federal Communications Commission) hat gestern Abend den Import von fortgeschrittenen Robotersystemen und Solar-Invertern verboten, die nicht in den USA hergestellt wurden. Bei den Robotern geht es vor allem um mobile, zwei- oder vierbeinige Systeme oder auch die sogenannten Humanoiden. Bei Solar-Wechselrichtern hat die FCC vor allem Systeme im Visier, die über das Internet steuerbar sind.Man hat dabei, wie auch schon bei WLAN-Routern und anderen Geräten, vor allem chinesische Produkte im Visier. Hintergrund soll eine potenzielle Gefahr für die "nationale Sicherheit" durch chinesische Erzeugnisse sein.
Bereits zugelassene Produkte weiter erlaubt
Das Einfuhrverbot betrifft erneut nur neu erscheinende Geräte. Das heißt, die FCC will keine neuen Produkte der genannten Gruppen mehr für den US-Markt zulassen. Bereits von der FCC für die Nutzung in den USA zertifizierte Produkte sollen hingegen weiter angeboten und zuvor auch eingeführt werden dürfen.Als Grund für den Zertifizierungsstopp nannte der FCC-Vorsitzende Brendan Carr erneut, dass man "kritische Lieferketten in den USA schützen" wolle. Man habe festgestellt, dass Inverter und Roboter mit ihren Kommunikationsfunktionen für Eingriffe ausländischer Akteure anfällig sein könnten.
FCC warnt vor Gefahr durch ausländische Eingriffe
Gerade die "fortgeschrittenen Robotersysteme" könnten nach Meinung der FCC beim Einsatz in amerikanischen Firmen eine Gefahr darstellen, weil sie bereits in der Lieferkette und später auch über das Internet angreifbar sein könnten. Man befürchte eine Überwachung von Amerikanern, eine Stärkung ausländischer Geheimdienste und sogar aus dem Ausland erfolgende, unerwünschte Steuerung der Roboter, hieß es.Bei den Solar-Wechselrichtern, die man auch als Connected Power Inverters bezeichnet, wird vor einer ähnlichen Gefährdung für amerikanische Nutzer gewarnt. Ausländische Kräfte könnten mutmaßlich Schwachstellen in den Invertern ausnutzen, um so für Stromausfälle oder andere Probleme in der Energieversorgung zu sorgen.
Als Beleg dafür nannte die FCC Berichte über Fälle, in denen bei den Solar-Wechselrichtern einiger großer Hersteller schwerwiegende Sicherheitslücken in deren Online-Funktionen entdeckt wurden. Wie bei vielen anderen Produkten ist China auch bei Solar-Wechselrichtern nach Stückzahlen eine der führenden Kräfte auf dem Weltmarkt.
Wie auch schon bei Routern und anderen Kommunikationsprodukten soll es auf Antrag bestimmter Anbieter Ausnahmen geben. Problematisch wird es wohl vor allem für kleinere Unternehmen und private Kunden, die neue Produkte aus nicht amerikanischer Fertigung einführen wollen. Neben Sicherheitsaspekten verwies die FCC auch auf den Wunsch, dass die Fertigung sicherheitsrelevanter Technologien und Produkte wieder zurück in die USA verlagert werden sollte, um das Land zu "reindustrialisieren".
Zusammenfassung
- US-Behörde FCC verbietet Import neuer ausländischer Roboter und Inverter
- Die Maßnahme zielt vor allem auf Produkte der chinesischen Industrie ab
- Bereits zertifizierte Geräte dürfen weiterhin in den USA verkauft werden
- Die FCC befürchtet Spionage und gezielte Sabotage der Infrastruktur
- Ein weiteres Ziel ist die Reindustrialisierung des amerikanischen Marktes
Siehe auch:
- Switch 2: Nintendo importiert in den USA Millionen Geräte in die Lager
- USA stehen vor dem Komplettverbot importierter Autos aus China
- USA: Massive Zölle gegen China-Importe - 100% Aufschlag auf E-Autos
- Nach Patentverstoß: Apple Watch droht in den USA ein Importverbot
- Richter befürwortet iPhone-Import-Verbot für USA, Entscheidung im Juli
Themen:
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